Each is performed with the utmost sincerity and seriousness of approach
David Threasher, Gramophone
04 February 2020
Mahan Esfahani is characteristically pugnacious in his defence of these six works, in terms of their quality and authenticity, and even the choice of instruments on which he and his colleagues choose to perform them. The quality of any piece of music – especially if the product of one of the great geniuses of the canon – is non-negotiable; but the truth is that none of its numerical successors matches the B minor Sonata, BWV1030, in terms of scale, ambition or emotional reach.
Each is, though, performed with the utmost sincerity and seriousness of approach. While the tonal and expressive range of the recorder, viol and harpsichord may appear constrained in comparison to, say, flute, cello and piano, in the hands of foremost players such as these, even a relatively lightweight work such as the C major Sonata, BWV1033, comes over as the ideal demonstration of a particular facet of the composer’s style and the performers’ abilities.
Michala Petri uses a range of recorders, preferring Moeck Ehlert instruments for slow movements and Moeck Rottenburgh (tenor) or Mollenhauer (alto) for faster music. Esfahani’s harpsichord is a modern construction inspired by a Berlin instrument from 1710. Hille Perl plays a Matthias Alban gamba from 1686. Ornamentation is liberal but always tasteful, and balanced by an innate feeling for when to play the music just as plainly as it appears on the page. Esfahani’s exploratory approach to accompaniment and continuo realisation, and judicious deployment of the registrational variations available, keeps the textures buoyant. The generously reverberant acoustic of the Garnisons Kirke in Copenhagen presents the instruments in a realistic balance, with the harpsichord perhaps dominating only slightly. Sample, though, the range of colours these players evoke in their deliciously imaginative presentation of the ground-bass Andante of the G minor Sonata, BWV1034.
David Threasher, Gramophone

Petri og venner
Nikolaj Skinhøj, Klassisk
16 January 2020
Nikolaj Skinhøj, Klassisk

in performances of such engaging quality that I shall certainly be listening to the CD again and again.
Hugill, Planet Hugill Blogg
15 January 2020

Not all of Bach's works come down to us in their original versions, and scholars sometimes postulate an 'original' instrumentation from a later incarnation. For example for Bach's Sonata in B minor, BWV 1030 for transverse flute there are indications (another harpsichord part in another key) that the work originated on different instruments. The suggestion with this work is that Bach transcribed it from something earlier for his Collegium Musicum in Leipzig.

So, on this disc we have the distinguished recorder player
Michala Petri, joined by viola da gambaa player Hille Perl and harpsichordist Mahan Esfahani for Bach's six flute sonatas in versions transcribed for recorder. Petri plays two different recorders, alto and tenor, and the sonatas are generally played transposed. But what really counts here is the sheer quality of the music making. Petri plays with wonderfully rounded, speaking tones and completely convinces in the sonatas' new incarnations. The sheer expressivity of her playing is outstanding, and she helped by the superb partnership she receives from Esfahani and Perl. This is very much ensemble music making, not the sort where the solo instrument is placed top dead centre with the others relegated to the rear. I was particularly struck by the sheer vibrancy and vividness of Esfahani's harpsichord, so that all three instruments make apt complements.

Unlike the solo violin music, these pieces were not written as a set and that makes the sheer variety and quality of the material so remarkable. This is music that I did not know very well, in performances of such engaging quality that I shall certainly be listening to the CD again and again
Hugill, Planet Hugill Blogg

10/10/10 Unbedingte Kaufempfehlung!.
Thomas Baack - Klassik Heute
31 December 2019
Johann Sebastian Bachs sechs für die Traversflöte geschriebene Sonaten – jeweils drei mit obligatem und begleitendem Cembalo – sind hinsichtlich ihrer technischen und musikalischen Anforderungen die komplexesten Werke für diese Besetzung, die uns das Barock überliefert hat. Der geforderte ungewöhnlich große Tonumfang von d1-g3 – die meisten Zeitgenossen beschränken sich auf d1-e3 – hat zu der Spekulation Anlass gegeben, dass es sich hier um Auftragswerke für den Dresdner Hofflötisten Pierre-Gabriel Buffardin oder dessen Schüler und Kollegen Johann Joachim Quantz handeln könnte, jedoch sind bisher keine diesbezüglichen Quellen aus den Beständen der Sächsischen Hofkapelle ans Licht gekommen. Werke mit dem üblichen geringeren Umfang lassen sich problemlos auf einer Blockflöte in D, einer sogenannten Voice-Flute, in der Originaltonart spielen. Will man eine „normale“ Alt-Blockflöte verwenden, muss man die Stücke – wie bereits in den barocken Quellen vielfach beschrieben – um eine kleine oder große Terz aufwärts transponieren. Dies funktioniert mit den Bach-Sonaten wegen ihres erweiterten Umfangs nur mit Abstrichen, da es zwar Kopien nach Instrumenten der Bach-Zeit gibt, auf denen diese extrem hohen Töne, wenngleich mit Kniffen wie dem Abdecken des Schallbechers auf dem Oberschenkel, dynamisch variabel ansprechen (Denner-Modelle), diese aber über ein eher schwaches tiefes Register verfügen. Instrumente nach englischer Bauart (Stanesby/Bressan) verfügen zwar über eine sonore Tiefe, reagieren jedoch oberhalb von e3 (Voice)/g3(Alt) nur auf einen, der Klangqualität abträglichen erhöhten Blasdruck.
Eine moderne Lösung
Michala Petri, die „Primadonna assoluta ohne Allüre“ der Blockflöte löst dieses Problem radikal, indem sie auf „harmonische“ Blockflöten setzt, einen Instrumententypus, der durch längere Bauart - selbst Sopranflöten benötigen hier eine Doppelklappe – den Spielern einen erweiterten Umfang, eine weitere Dynamik und ein auch in großen Sälen tragfähiges Volumen verschafft. Diese Instrumente wurden in den 90er Jahren parallel für Moeck (Ralf Ehlert) und Mollenhauer (Joachim Paetzold und Nik Tarasov) entwickelt und liegen von der Klangcharakteristik in der Mitte zwischen einer Barockblockflöte und einer hölzernen Querflöte in konischer Bohrung, wie sie bis zum Zweiten Weltkrieg in vielen deutschen Orchestern geblasen wurde. Nachteil ist allerdings, dass diese Instrumente nur in moderner Stimmung (442 Hz) zur Verfügung stehen, was für das Cembalo – und in diesem Fall die Gambe – bedeutet, einen Halbton höher als gewohnt musizieren zu müssen.
Prüfsteine des Bach-Sonatenspiels sind die beiden düsteren Werke in h- und e-moll. Petri, die sich dank des bis e1 erweiterten Tonumfangs der Mollenhauer-Instrumente für die Originaltonart und nicht für die grifftechnisch einfachere Halbtontransposition nach c-moll entschied, und ihre Kollegen verzichten darauf, das Andante, dessen Anfangsduktus an die Bass-Arie „Erleucht‘ auch meine finstren Sinnen“ aus dem Weihnachtsoratorium anklingt, mit einem passionsartigen Trauerflor zu versehen. Sie stellen vielmehr die gezackten 32stel-Motive, die sich in den anschließenden – von Petri wundervoll schlackenlos im Legato phrasierten – 16tel Triolen nie ganz entspannen können, als Moment der Aggression klar heraus, so dass sich ein Bogen zu den trotzigen Synkopen des Gigue-Abschnitts im Presto-Finale ergibt. Ähnliches geschieht im Adagio ma non troppo der e-moll Sonate (hier nach g-moll inklusive des b3 als „Crí de coeur“ transponiert) wo die Zweierbindungen der 16tel nicht geschmackvoll angeseufzt, sondern als existenzielles Stöhnen wahrnehmbar werden. Ursprünglich hat mich der improvisatorische Einstieg in den chaconneartigen Bass des Andantes irritiert. Als Antwort im Gestus eines „sich erst einmal selbst wieder finden Müssens“ auf das im vorangegangen Allegro entfachte Feuerwerk, überzeugt es mich nach wiederholtem Anhören durchaus, wenngleich dieser Effekt der Ratlosigkeit „live“ noch stärker wirken dürfte.
Diskussionen dürfte die Verwendung der Gambe in den Sonaten mit obligatem Cembalo entfachen. Hier befinden wir uns in einem Grauzonenbereich. Die h-moll Sonate würde sich vom Charakter her durchaus als Bereicherung der 6 Sonaten a 2 Clav. et Ped. für Orgel anbieten. Ebenso wäre ein Arrangement als Trio für Flöte, Violine, Continuo denkbar. Somit stört die sehr differenziert eingesetzte Gambe Hille Perls den Gesamteindruck weniger als der eher farblose Klang des Cembalos in der Lage zwischen c1 und c3. Hier hätte eine massivere Registrierung oder aufmerksamere Aufnahmetechnik zu optimalen Resultaten führen können. Auch überzeugt mich das von Jukka Ollikka neu entworfene Cembalo mit Carbon-Resonanzboden nur bedingt, da es mich zu sehr an die Bach-Cembali des seligen Neupert erinnert, was allerdings auch an der für Cembali klanglich unfreundlichen hohen Stimmung liegen mag, die der spielerischen Brillanz Mahan Esfahanis den gebührenden Raum verweigert.
Vergleich mit der alten Aufnahme mit Keith Jarrett
Vergleicht man die neue Einspielung mit der 1992 eingespielten Version, muss das Urteil lauten: für die damaligen Verhältnisse durchaus eine Sensation, im Vergleich zur Neueinspielung technisch damals schon von einer unglaublichen Könnerschaft beflügelt, interpretatorisch jedoch viel zu brav – ein Umstand, der mir manche frühe Petri-Interpretation verleidet, was gerade dann peinlich auffällt, wenn die Gambensonaten auf nur bedingt historischen „Fifth Flutes“ musiziert werden, so klanglich nett und spannend das auch sein mag.. Oder zynisch formuliert: Heinz und Sabinchen spielen virtuos mit einem Sonatinchen. Um den Reifungsprozess Michala Petris nachvollziehen zu können, reicht einzig ein Vergleich mit BWV 1034/1.
Präsentation
Das Booklet mit Beiträgen aller drei Protagonisten ist höchst informativ und liegt dankenswerterweise auch in deutscher Übersetzung vor. Klangtechnisch erscheint mir das Cembalo etwas benachteiligt.
Fazit: Michala Petri, Mahan Esfahani und Hille Perl verweisen mit ihrem tiefen Eindringen in die Bach-Sonaten und ihre stupende Umsetzung des Erkannten sämtliche Aufnahmen mit Block- und moderner Querflöte auf die hinteren Plätze. Einzig Barthold Kuijken auf dem Traverso erreicht dieses Niveau annähernd. Faszinierend, wie sich Petris in flötistischer Sicht immer allen Zweifeln überlegene Interpretation zum Essentiellen gewandelt hat. Unbedingte Kaufempfehlung!.
Thomas Baack - Klassik Heute

It is a benchmark surely for these works, filled with beauty and wonder.
Grego Applegate Edwards- Classical Modern Music. Blogspot.com
31 December 2019
One would be hard pressed to find a more talented and idiomatic trio to perform the Bach 6 Flute Sonatas BWV 1030-1035 (Our Recordings 6.220673) than you have today with the triumvirate of Michala Petri on recorder, Hille Peri on viola da gamba and Mahan Esfanhani on harpsichord.

Ms. Petri gives the transposed flute part a beautifully plaintive tone on the recorder and has breathtaking velocity for the nearly concerted allegro movements. Hille Perl and Mahan Esfahani sound regal and lucid in the realization of their parts throughout. One can gain much both listening to the whole and then to each part, which of course is a testament to the thoroughgoing genius of Bach and the beautiful playing of the trio.

The production values as ever are first rate, typical happily of Our Recordings--and that goes for the audio and CD production as well as the tasteful, state-of-the-art printing and graphic design work.

Bach's inventive magic prevails and never flags. As Mahan Esfahani points out in the illuminating liners, Bach playfully leaves open in the music itself the implications of other instrumentation possibilities (including recorder substituting for flute) which of course this trio takes full advantage of with a special brilliance.

I recommend this recording to you without hesitation. It is a benchmark surely for these works, filled with beauty and wonder. 

Grego Applegate Edwards- Classical Modern Music. Blogspot.com

Petri plays with her usual clarity and precision
Recorder Magazine (UK)
19 December 2019
This recording brings together three very different artists in some very familiar repertoire. The Bach flute sonatas have provided an irresistible challenge to many a recorder player over the decades with varied results. Petri performs these transcribed works mainly on tenor – two Moeck Rottenburgh and one developed Ralf Ehlert. There is accomplished playing from all the performers, Petri plays with her usual clarity and precision though on occasion the harpsichord can feel overly dominant.

Recorder Magazine (UK)

: Petri, Perl und Esfahani musizieren intensiv, schlüssig und inspiriert. Diese Drei haben ihren Bach verstanden.
Dr. Matthias Lange, Klassik.com (Germany)
18 December 2019
Anverwandelt
Eine tolle Kammermusikformation hat sich da zusammengefunden: Petri, Perl und Esfahani musizieren intensiv, schlüssig und inspiriert. Diese Drei haben ihren Bach verstanden.
Die sechs Sonaten BWV 1030 bis 1035 von Johann Sebastian Bach sind in ihrer überlieferten Form für die Traversflöte als Soloinstrument bestimmt, die ersten drei dazu mit obligatem Cembalo, die anderen mit Basso continuo. Nicht alle sind in ihrer Authentizität gesichert, weswegen mancher Interpret nicht das gesamte Konvolut einspielt, was bedauerlich ist: Sind es doch hochwertige Werke, stilistisch flexibel und durchaus nach vorn gewandt. Deshalb ist es erfreulich, wenn hochklassige Interpreten sich ihrer annehmen, auch wenn das in veränderter Gestalt geschieht – so wie auf der aktuellen Platte der dänischen Blockflötistin Michaela Petri, gemeinsam mit der Gambistin Hille Perl und dem Cembalisten Mahan Esfahani.
Die Übertragung für die Blockflöte ist kein absurder Exotismus: Zum einen sind Übertragungen instrumentaler Solostimmen oder ganzer Solowerke von Bachs Hand oder der eines seiner Schüler durchaus nichts Ungewöhnliches, weshalb von manchem Werk mehrere gültige, zumindest plausible Versionen bekannt sind. Zum anderen ist Bachs instrumentale Idiomatik weit weniger ausgeprägt als zum Beispiel bei seinem Zeitgenossen Telemann: Bachs komplexer Personalstil mag auf Anhieb unverkennbar sein, die Frage, welchem Instrument konkret eine Linie oder Figur zuzuordnen ist, ist nicht vergleichbar leicht zu entscheiden. Deshalb mag hier der – auch historisch und theoretisch gut grundierte – Pragmatismus die Oberhand behalten: Bachs Musik ist so attraktiv, dass sie jeder und jedem für eine inspirierte Deutung offensteht.
Edle Kammermusik
Und Michaela Petri, erfahren im älteren Repertoire wie in der Musik der Gegenwart, ist inspiriert. Natürlich auf stabilen Grundlagen: Edle Artikulation, perlende Geläufigkeit und technische Souveränität – all das ist reichlich zu hören. Zugleich verlässt sie in keinem Augenblick ein geradezu natürlich strömender Ton, elegant in allen Lagen und auf allen verwendeten Alt- und Tenorinstrumenten gleichermaßen. Bachs ja gerade nicht leicht zu explizierendes Idiom verlebendigt sie ganz selbstverständlich, mühelos und plausibel. Die Tempi sind entschieden gewählt, stimmige Relationen das Ergebnis, mit einem feinen Sog in der Satzfolge der Sonaten.
Das Cembalo von Mahan Esfahani ist in BWV 1030-1032 ‚concertato‘ gefordert. Entsprechend präsent und geschmackvoll dialogisiert Esfahani, durchaus selbstbewusst, im musikalischen Rang direkt platziert neben der Blockflöte von Michaela Petri. Gemeinsam mit der Gambistin Hille Perl formiert er auch in den anderen Sonaten einen Basso continuo, der agil ist und wesentlich mehr mitgestaltet als diese Abstufung vermuten ließe. Ergebnis ist ein feines Ensemble, das auch in der Rasanz eines Presto keine bloße Artistik vorführt, sondern stimmiges, kommunikatives Musizieren. Und wenn es ‚Largo e dolce‘ heißt, werden lyrische Schönheiten mit Geduld und Seele ausmusiziert. Das alles in einem klaren, feingliedrigen Klangbild, das gut disponiert ist und mit einer feinen räumlichen Note versehen. Allenfalls eine um Nuancen zu schlanke Basssphäre ist anzumerken. Eine tolle Kammermusikformation hat sich da zusammengefunden: Petri, Perl und Esfahani musizieren intensiv, schlüssig und inspiriert. Diese Drei haben ihren Bach verstanden. 
Dr. Matthias Lange, Klassik.com (Germany)

Tour De Force Reprise Of Bach Flute Sonatas
Karen Cook, Early Music America, US
16 December 2019
Danish recorder player Michala Petri plays the six Bach flute sonatas on her new recording.
Bach: 6 Flute Sonatas BWV 1030–1035. Michala Petri (recorder), Hille Perl (viola da gamba), Mahan Esfahani (harpsichord). OUR Recordings 6.220673
It has been more than 25 years since recorder virtuoso Michala Petri last recorded J. S. Bach’s six flute sonatas. That album, with Keith Jarrett on harpsichord, was released in 1992 to great acclaim; this one will undoubtedly receive effusive praise as well.
When returning to the same works after such a length of time, one might expect to hear a completely new approach, a drastic contrast. Not so here; Petri is still a tour de force, but she plays here with an ease and command that can only be borne through working with this kind of music until it sinks into your bones. That artistic maturity shows through in her discerning approach to articulation, rhetorical gesture, tempo, and tone color. She chooses different instruments this time around, shifting downward in register to alto and tenor recorders (requiring three of the sonatas to be transposed from Bach’s original keys).
Perhaps most significant, though, is the change in continuo: in addition to Mahan Esfahani’s harpsichord, the bass line is reinforced by Hille Perl on viola da gamba. Perl’s rich, warm lower register is the perfect complement to Petri’s recorders, and the moments in which she occupies the main stage — listen, for example, to the lovely plucked introduction to the Andante of BWV 1034 or the subtle presence of her drone in the first movement of BWV 1033 — are to be prized. Whether due to this change in configuration, the louder yet mellower harpsichord, or simple taste, the acoustic space sounds warmer and more intimate than that of the earlier recording.
While on a few occasions I would not be sorry to have the gamba come through even a bit more in the mix, on the whole the acoustic environment captures the blend of the three instruments beautifully. Every movement of each sonata feels like a conversation between old friends; everyone might be at Petri’s house, but that doesn’t mean that Esfahani and Perl sit in silence. In the opening Allegro moderato of BWV 1031, for example, it is Esfahani who begins, laying out the basic thematic material before scurrying away in a flutter of fast scalar passages. Petri enters, reiterating the main melody, but just below her is Perl, who makes the bass line sing like a natural countermelody rather than a mere tonal prop. Or, as contrast, listen to the more communal effort found in the concluding Allegros of BWV 1032 and 1035, both of which showcase equally the virtuosity of each player.
Bach likely wrote these six sonatas for the flauto traverso, if indeed he wrote all of them (his authorship of two of them remains disputed). However, Bach was a practical musician who lived in practical times; whether or not he might have had a preferred key, or instrument, he certainly felt free to borrow, rearrange, and alter musical ideas from himself and from others with great frequency. It stands to reason, then, that he might have rather enjoyed Petri’s recorders. I know I do. Karen Cook, December 16th 2019
Karen Cook specializes in the music, theory, and notation of the late medieval and early Renaissance periods. She is assistant professor of music at the University of Hartford in Connecticut.
Karen Cook, Early Music America, US